human factors

In diesem Abschnitt finden Sie Informationen zur Technikakzeptanz von Mitarbeitenden und zur akzeptanzförderlichen Implementierung von MRK-Systemen

Der Einsatz von MRK-Systemen ermöglicht es Mitarbeitenden Hand in Hand mit Robotern ohne trennenden Schutzzaun zu arbeiten. Eine so radikale Veränderung im Umgang mit Maschinen am Arbeitsplatz wirft mehr denn je die Frage der Akzeptanz durch die involvierten Menschen auf, die in einem beruflichen Kontext verpflichtet sind diese Technologie einzusetzen. Dabei wird die Akzeptanz der Mitarbeitenden durchaus als wichtig eingeschätzt, jedoch wird diese im Rahmen des Implementierungsprozesses selten ausreichend adressiert. Hier ist ein Wandel hin zur menschzentrierten Technologieimplementierung zwingend erforderlich. Denn die
mangelnde Akzeptanz von neuen Technologien ist eine der wichtigsten Fallstricke, die es bei der Implementierung von MRK-Systemen zu vermeiden gilt.

MRK-Akzeptanzmodell

Basierend auf einer Befragung (N=45) wurde im Forschungsprojekt SafeMate ein qualitatives Akzeptanzmodell entwickelt, das spezifische Einflussfaktoren auf die Akzeptanz von MRK aus Sicht der Mitarbeitenden identifiziert. Mitarbeitende verbinden mit der Einführung von MRK sowohl verschiedene Hoffnungen (z.B. physische Entlastung, persönliche Weiterentwicklung) als auch Ängste (z.B. höhere Arbeitsanforderungen, potentieller Arbeitsplatzverlust) und nehmen MRK dementsprechend als Bedrohung oder Chance wahr. Diese Wahrnehmung wird durch verschiedene äußere Faktoren, die sich in Objekt-, Subjekt- und Kontextfaktoren gruppieren lassen, beeinflusst.

 

Das zugrundeliegende Akzeptanzverständnis baut auf dem Ansatz von Schäfer und Keppler (2013) auf.

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Die Objektfaktoren beziehen sich auf die Gestaltung des MRK-Systems. Grundvoraussetzung für die Akzeptanz von MRK sind Sicherheit und Prozessstabilität. Weitere zentrale Faktoren sind die Kontrollierbarkeit des Systems und ein selbstbestimmter Arbeitsfluss. Auch die Anpassbarkeit an den Menschen (z.B. in ergonomischer Hinsicht), an die Aufgabe sowie die Umgebung werden als wichtig angesehen.

 

Die Subjektfaktoren  beziehen sich auf die individuellen Voraussetzungen der Mitarbeitenden. Hierzu gehören einerseits Persönlichkeitsmerkmale und individuelle Wertvorstellungen, aber auch Wissen und persönliche Erfahrungen - nicht nur in Bezug auf Technik und MRK, sondern auch in Bezug auf das Unternehmen selbst. Auch die Selbsteinschätzung, wie die Implementierung von MRK bewältigt wird, die Einstellung zu Robotern und die Einstellung zur Arbeit allgemein sind Faktoren, die für die Akzeptanz von MRK eine Rolle spielen.

 

Die Kontextfaktoren beziehen sich auf die organisationalen Rahmenbedingungen. Hierzu zählt das soziale Netzwerk innerhalb des Unternehmens, d.h. die Beziehung der Mitarbeitenden zum Team, aber auch zu anderen Abteilungen, insbesondere zu den Vorgesetzten. Diese werden stark durch die Unternehmenskultur geprägt. Neben diesen langfristigen Faktoren spielt auch die Gestaltung des Implementierungsprozesses des MRK-Systems eine Rolle. Wichtig sind hierbei besonders Kommunikation und Partizipation.

Da das qualitative Akzeptanzmodell keine generalisierbaren Aussagen zu der Akzeptanz der Mitarbeitenden hinsichtlich von MRK zulässt, wurden in einer quantitativen Fragebogenstudie (N=253) die Relevanz der Faktoren aus dem qualitativen Akzeptanzmodell statistisch überprüft. Die Kernergebnisse sind:

 

Stereotype über Bord werfen!
Unveränderliche, personenbezogene Faktoren (Subjekt) – wie Alter, Geschlecht oder Technikkompetenz – sind nicht oder nur marginal entscheidend für die Zustimmung zu MRK. Dieses Ergebnis sollte Unternehmen dazu ermutigen, die weit verbreitete stereotype Vorstellung der alten, nicht technik-kompetenten Mitarbeitenden, die sowieso nichts von Technik wissen wollen, abzulegen.

 

Nutzen von MRK aufzeigen!
Den statistisch größten Effekt auf die Akzeptanz von MRK hat die wahrgenommene Nützlichkeit für die Mitarbeitenden. Es gilt also sicherzustellen, dass die Einführung der Technologie tatsächlich einen konkreten Nutzen für die Mitarbeitenden hat. Daher nimmt die Auswahl zukünftiger MRK-Arbeitsplätze einen wichtigen Stellenwert ein. Abhilfe leistet hierbei das in Kapitel 4 beschriebene Vorgehen zur Potenzialanalyse von MRK-Anwendungen.

 

Kontext einbeziehen - Unternehmenskultur im Blick haben!
Kontextbezogene Faktoren, wie die wahrgenommene Partizipation, die wahrgenommene Unterstützung und Kommunikation, als auch die Angst davor, den Arbeitsplatz zu verlieren, hatten einen bedeutsamen Effekt auf die Akzeptanz von MRK.

Weiterführende Literatur

Sicht der Mitarbeitenden

Quelle: YOUSE GmbH 

 

Die Kernergebnisse zur Abbildung der Sicht der Mitarbeitenden auf die Akzeptanz wurden im Projektverlauf von SafeMate in Form von Personas abgebildet.

 

Personas sind archetypische Personen, welche häufig im Designprozess angewendet werden und dabei helfen, relevante Gruppen und deren Bedürfnisse zu berücksichtigen.


Im Projekt wurden auf Basis der Daten der qualitativen Interviews Personas gebildet. Die Personas erlauben es, die Mitarbeitenden in der Produktion bezüglich Ihrer grundsätzlichen Einstellungen und Akzeptanz von MRK zu kategorisieren.

 

Die Optimist*innen freuen sich auf die Einführung von MRK in ihrem Unternehmen. Sie sehen den Mehrwert von MRK darin, dass ihnen der Roboter körperlich belastende und monotone Arbeiten abnimmt.

 

Die Unentschlossenen sind gegenüber der Einführung von MRK indifferent eingestellt. Sie sehen durchaus die Vorteile dieser technischen Neuerung, wie ergonomische Verbesserungen und Arbeitserleichterung, fühlen sich aber auch teilweise durch die Technik bedroht.

 

Die Pessimist*innen sind gegenüber der Einführung von MRK negativ eingestellt. Dieser Einstellung liegt oftmals die Angst vor Arbeitsplatzverlust zugrunde, aber auch fehlendes Wissen oder Kommunikation über die Bedeutung der Einführung von MRK spielen eine Rolle.

 

Über alle beteiligten Anwenderunternehmen betrachtet zeigt sich, dass 25% der Befragten den Pessimisten, 50% den Unentschlossenen und 25% den Optimisten zuzuordnen sind. Diese Ausgangssituation birgt großes Potential, da die Mitarbeitenden MRK nicht generell ablehnen. Vielmehr können gerade die Unentschlossenen gezielt abgeholt und ihre Bedürfnisse bezüglich der Einführung von MRK adressiert werden.

Sicht der Entscheider

zum Vergrößern klicken | (N=60)  | Quelle: YOUSE GmbH / IFA

Für der Mehrheit der Entscheidungsträger gilt die Kollaboration zwischen Mensch und Roboter als zukunftsträchtige Technologie mit hohem Potential und ist nicht singulär motiviert. Sie bewegen sich im Spannungsfeld zwischen Ergonomie und Ökonomie. So sind es entgegen weit verbreiteter Ansicht oftmals nicht ausschließlich ökonomische Gründe, die das Interesse an MRK und die Motivation zu deren rascher Umsetzung begründen.

 

Vielen unternehmerischen Entscheidungsträgern ist dabei durchaus bewusst, dass ein rein technokratischer Implementierungsansatz nicht zielführend sein kann. Gleichzeitig scheint es jedoch eine Herausforderung zu sein, diese Erkenntnis in der Praxis umzusetzen.

 


Weiterführende Literatur

Strategien zur akzeptanzförderlichen Umsetzung

Organisationen sind sozio-technische Systeme: Die Implementierung von Technik kann nicht losgelöst vom Organisationskontext betrachtet werden, sondern muss als Veränderungsprozess verstanden werden. Diesen wiederum gilt es von Unternehmensseite verantwortungsvoll und proaktiv zu gestalten.

 

Der unter anderem in SafeMate entwickelte User-Centred Change (UCC) Ansatz der YOUSE GmbH versteht sich als menschzentrierte, partizipative Vorgehensweise, die Akzeptanz für die Technologie und den Veränderungsprozess gleichermaßen schafft. Anstatt eines reinen Top-Down-Ansatzes, forciert UCC eine Bottom-Up-geleitete, iterative Herangehensweise, die Betroffene zu Beteiligten im Veränderungsprozess macht und durch schnelle Evaluationszyklen gekennzeichnet ist.

 

Dabei baut UCC auf den SafeMate-Forschungsergebnissen auf und greift Erkenntnissen sowie Methoden aus dem partizipativen Change-Management auf.

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Die Bestandsaufnahme ist als umfassende Analyse des Status quo, sowohl auf objekt- als auch auf subjekt- und kontextbezogener Ebene zu verstehen. Neben dem Potenzialcheck infrage kommender Arbeitsplätze dient sie auch der Erfassung von Wissen und Einstellungen der Beteiligten, um potenzielle Konflikte im Unternehmen offenzulegen und vorhandene Stereotype sichtbar zu machen. Durch die Bestandsaufnahme wird die Komplexität der subjekt-, objekt- und kontextbezogenen Faktoren erfasst sowie ein aktuelles und realistisches Bild der Organisation aufgezeigt.

 

Die Weichenstellung umfasst die Entwicklung eines gemeinsamen Verständnisses für die Umstrukturierung sowie einer gemeinsamen Vision zu deren Ausgestaltung. Neben der Entwicklung des technologischen Konzepts auf Objektebene gilt es, auf Subjekt- und Kontextebene eine Roadmap für die Beteiligung der Akteure zu gestalten, d.h., den individuell passenden Weg für die Transformationsaktivitäten zu identifizieren.

 

Die Realisierung zielt auf die Gestaltung und Durchführung der Umstrukturierung ab. Auf Objektebene wird die akzeptanzförderliche Implementierung der Technologie adressiert. Auf Subjekt- bzw. Kontextebene geht es um die Umsetzung der in der Weichenstellung erstellten Roadmap zur Begleitung des Veränderungsprozesses. Bei der Technikimplementierung spielt das Fortbestehen partizipativer Elemente eine entscheidende Rolle: Stetige Partizipationselemente stellen sicher, dass die Implementierung gemäß den Anforderungen des Arbeitsplatzes und den Bedarfen der Mitarbeitenden erfolgt.

 

Die Evaluation fasst die kontinuierliche Evaluation der getroffenen Maßnahmen, um den angestoßenen Veränderungsprozess und dessen Wirkung bewerten zu können, zusammen. Geeignete Evaluationsmaßnahmen sind nötig, um die Technik an die unternehmensinternen Besonderheiten anzupassen und so ihre Akzeptanz sicherstellen zu können. Gleichzeitig müssen aber auch organisatorische Abläufe und partizipative Prozesse auf ihre Effektivität geprüft werden. Engmaschige Evaluationszyklen sind sinnvoll, um Prozesse und Strukturen rechtzeitig und zielgerichtet anpassen zu können.

Weiterführende Literatur

  • Trübswetter, Angelika; Meißner, Antonia; Jenny, Mathias (2019). Die Mitarbeitenden im Blick. Technologieimplementierung als menschzentrierten Veränderungsprozess gestalten. Fabriksoftware 2.2019, Mai 2019, S. 17-20. ISSN: 2569-7692.

Nutzerorientierte Gestaltung und Integration

zum Vergrößern klicken  | Quelle: Human-Factors-Consult GmbH 

Ein weiterer partivipativer Prozess der Human-Factors-Consult GmbH zur Umsetzung von MRK-Anwendungen ist im Forschungsprojekt KUKoMo entstanden. Hierbei sollten die Mitarbeitenden der Fachabteilungen als Inhalts- und Arbeitsprozessexperten frühzeitig in die Entwicklung einbezogen werden und gestalterische Freiheitsgrade bzgl. der Umsetzung erhalten. Eine Begleitung des Prozesses durch Experten für Mensch-Technik-Interaktion oder Human Factors ist empfehlenswert.

 

Am Beginn des Entwicklungsprozesses steht immer eine Idee für ein Produkt oder ein neues Betriebskonzept. Ist eine Produktvision skizziert, werden Details der Umsetzung in der Phase der Planung erarbeitet. Hier erfolgt neben der Analyse der Wirtschaftlichkeit auch die sog. Nutzerforschung und die Ableitung von Nutzeranforderungen.


Bei der Nutzerforschung werden die zukünftigen Nutzer des Systems in ihrem Arbeitsumfeld beobachtet und befragt, denn nur so kann der Nutzungskontext verstanden und das System optimal auf die neuen Aufgaben und den späteren Arbeitsplatz ausgelegt werden. Im Product Backlog oder Lastenheft werden alle Nutzeranforderungen gelistet. Diese werden in technische Anforderungen übersetzt und protokolliert, um z. B. den Entwicklern als Umsetzungsbasis zu dienen. An diesem kritischen Punkt des Übersetzungsprozesses ist es hilfreich, gemeinsame Workshops oder Fokusgruppen mit Experten aus Nutzer- und Umsetzungssicht durchzuführen. Die Konzeptentwicklung und Umsetzung widmen sich den verschiedenen Aspekten des Systems. Auch hier können Teilkonzepte der Entwicklung zusammen mit den zukünftigen Nutzern erarbeitet werden, z. B. durch das gemeinsame Anfertigen von einfachen Prototypen. Zwischenergebnisse dieser Form werden mit Fach- und Gestaltungsexperten formativ getestet. Ist eine mehr oder weniger finale Version des Gesamtsystems verfügbar, kann summativ getestet werden, d.h. es wird abschließend geprüft, inwieweit der vormals beschriebene Zielzustand des Systems erreicht wurde. Sind diese Testphasen erfolgreich, können die MRK-Lösungen freigegeben und als Arbeitsmittel eingesetzt werden. Die konsequent nutzerzentrierte Entwicklung stellt hierbei die Nützlichkeit, Gebrauchstauglichkeit und Zufriedenheit der Nutzerinnen mit dem neuen Interaktionspartner Roboter sicher.

Mitarbeiterbeteiligung

Damit die MRK-Einführung erfolgreich verläuft, müssen sich Unternehmen frühzeitig mit der Gestaltung des Arbeitsplatzes und der -abläufe beschäftigen. Ein konsequenter Einbezug der zukünftigen Nutzer sorgt dabei für einen reibungslosen Integrationsprozess. Die Aufgabe von HFC war es, diese Nutzerbeteiligung im Projekt KUKoMo zu begleiten. 

 

Um die Nutzeranforderungen an dem neuen MRK-Arbeitsplatz optimal zu planen war es zunächst wichtig, den Nutzungskontext zu verstehen. In KUKoMo wurde hierfür ein Workshop durchgeführt, bei dem die physisch und psychisch beanspruchende Aspekte an den aktuellen Arbeitsplätzen identifiziert wurden. Nach dem Workshop erfolgten Vor-Ort-Analysen der für die MRK-Lösungen infrage kommenden Arbeitsplätze, in denen die Ergebnisse des Workshops validiert sowie mögliche MRK-Lösungsansätze gemeinsam mit den Anwenderfirmen diskutiert wurden. Für den Projektpartner NeuGa war es z. B. wichtig, durch den Roboter eine körperliche Entlastung und verbesserte Ergonomie speziell für die Übernahme des Bügelprozesses zu erreichen. Roboter und Mitarbeiterin sollten dabei in Kollaboration arbeiten, indem Aufgaben von beiden Partnern gemeinsam erledigt werden. Dabei sollte der Roboter die körperlich schwere Tätigkeit des Bewegens des Bügeleisens auf dem Stoff übernehmen, während die Mitarbeiterin diesen Vorgang steuert und kontrolliert.

Quelle:

Der Übersetzungsprozess um die Nutzeranforderungen in technische Anforderungen zu übertragen, die v. a. den Entwicklern als Umsetzungsbasis dienen, wurden weitere Workshops mit den Arbeitsplatzinhaberinnen durchgeführt, wobei die beteiligten Entwickler ebenfalls hospitierend anwesend waren. Diese Einbindung war nicht nur im Hinblick auf die technische Umsetzbarkeit sinnvoll, sondern auch in Bezug auf die Praktikabilität der MRK-Lösung.

In der Praxis, nach erfolgreicher Umsetzung der MRK-Lösung, wurden Beobachtungen, Aufgabenanalysen und Interviews mit den Nutzerinnen und Nutzern in KUKoMo durchgeführt. Es wurde untersucht, inwiefern sich die Umsetzung auf die physische und psychische Beanspruchung auswirkt und wie akzeptabel die neuen MRK-Lösungen in der Praxis sind. 

Fazit - die konsequent nutzerzorientrierte Entwicklung stellt die Nützlichkeit, Gebrauchstauglichkeit und Zufriedenheit der Nutzerinnen mit dem neuen Interaktionspartner Roboter sicher. Für die NeuGa war das Projekt KUKoMo dadurch mit einer durchweg positiven Erfahrung verbunden: Anfängliche Bedenken, die Mitarbeiterinnen in den Prozess einzubinden, wurden schnell ausgeräumt, da sich diese aktiv und selbstbewusst an den Workshops und Interviews beteiligten. Auch die anfängliche Skepsis zur technischen Umsetzbarkeit hat sich gelegt. Da die Steuerung und Kontrolle des Roboters weiterhin in den Händen der Mitarbeiterinnen liegen, sind die Ängste vor einem Arbeitsplatzverlust ausgeräumt und die Erleichterung der schweren Arbeit wird sehr begrüßt.

Ethische Implikationen

Anforderungen

Die Ergebnisse der Untersuchung zu ethischen Implikationen von MRK geben zum einen eine Übersicht über den Status Quo zu ethischen, sozialen und rechtlichen Herausforderungen von MRK und dienen zum anderen als Inspirationsquelle und Denkanstöße für die Weiterarbeit in Unternehmen und in der Wissenschaft.

 

Vorgehen

Die durchgeführte Analyse knüpft zum einen an die Ergebnisse von Nelles et al. (2016) an und wurde mit einem adaptierten MEESTAR-Vorgehen analysiert. Dazu wurde ein Tages-Workshop durchgeführt, der eine systematische Analyse und Reflexion ethischer, gesellschaftlicher und rechtlicher Herausforderungen im Kontext der Mensch-Maschine-Kollaboration in produzierenden Unternehmen zum Ziel hatte.

 

Als Ergebnis wurden insgesamt 12 Leitlinien in Anlehnung an Manzeschke (2013) erarbeitet, welche es bei der Einführung von MRK-Technologie zu berücksichtigen gilt. Diese 12 Leitlinien werden nachfolgend im Detail dargestellt.

 

Die Details zu den ethischen Implikationen finden Sie hier (klick).


KoMPI

Technische Universität Dortmund

Institut für Produktionssysteme

 

Ruhr-Universität Bochum

Lehrstuhl für Produktionssysteme

 

SafeMate

Leibniz Universität Hannover

Institut für Fabrikanlagen und Logistik

 

Leibniz Universität Hannover

Institut für Montagetechnik

 



Förderhinweis

Diese Forschungs- und Entwicklungsprojekte (KUKoMo 02P15A02x, KoMPI 02P15A06x, SafeMate 02P15A08x) wurden durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Programm „Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen“ gefördert und vom Projektträger Karlsruhe (PTKA) betreut.